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Inge Bastian-HelmInge Bastian-Helm

"Die Summe aller Teile ergibt kein Ganzes“

 

GanzheitsmedizinGanzheitsmedizin

 

Identitäts-orientiere Psychotrauma-therapie

durch

Selbstbegegnung

mit eigenem Gestalt Coach

nach

Prof. Dr.
Franz Ruppert

mit Ewald Dietrich und

Inge Bastian - Helm

 

als Abendseminar  jeden zweiten Montag um 17 Uhr 30
bis 21 Uhr 30

die nächten Termine:

14.08.2017

28.08.2017

11.09.2017

25.09.2017

 

Als Tagesseminar (Termin wird noch bekannt gegeben)

 

Gestalttherapie

 LebensfreudeLebensfreude
 

Gestalttherapie

nach Fritz und Laura Perls sowie Paul Goodman betrachtet den Menschen als ganzheitliche Wesenheit von Körper, Seele und Geist, eingebunden in ein soziales und ökologisches Umfeld. Als erlebnisaktivierende Psychotherapie arbeitet sie mit unseren oft nicht genutzten Potentialen, entwickelt das Selbst – Bewusstsein, fördert die seelischen Selbstheilungskräfte und bringt Lebensmut sowie – Freude mit auf den Weg.

In der Gestalttherapie wird weniger „darüber geredet“, interpretiert oder analysiert. Sie betont das Erleben im Hier und Jetzt und sensibilisiert die Wahrnehmung von Empfindungen, Gefühlen und Bedürfnissen. Ungelebten Fähigkeiten spüren wir im situativen Erleben nach oder entdecken sie auch in der Kreativität, z.B. mit Farbe und Pinsel oder auch in Formen und Gestalten mit Materialein unterschiedlichster Art.

 

Wie heilt Gestalttherapie

Gestalttherapie heilt durch durch die  achtsame Anerkennung  des Klienten. Der Klient kommt zur Therapeutin, weil er mit einem Lebensproblem meint, nicht mehr allein fertig werden zu können. Vorsichtig lässt ihn die Therapeutin erleben, dass er selbst in Wirklichkeit über große Kräfte verfügt, die ihm das Überleben ermöglichen. Durch die Würdigung dieser Kräfte kommt der Klient in Kontakt mit seiner Fähigkeit, Lösungen (seines Problems) für sich zu finden. Dieser Kontakt macht es ihm möglich, sich selbst, seine Mitmenschen und seine Umgebung so wahrzunehmen, dass er die Unterstützung spürt, die er daraus ziehen kann.
Innerhalb dieser therapeutischen Haltung der Achtsamkeit und der Würdigung des Klienten in seiner Ganzheit  ist eine Vielzahl von Methoden anwendbar. Die Therapeutin setzt sie so ein, wie es der Persönlichkeit ihres Klienten und ihrer eigenen Persönlichkeit entspricht.

 

Wem hilft Gestalttherapie?

Gestalttherapie hilft jedem, der bereit ist, ernsthaft etwas für sich zu tun. Die Gestalttherapeutin unterstützt den Klienten, damit er für sich selbst neue Wege finden kann. Sie gibt ihm keine "Patentrezepte" an die Hand.
Mit Unterstützung der Gestalttherapeutin erfährt der Klient, durch welche erlernten Mechanismen er sein Wachstumspotential bremst: Eigentlich lebenswichtige Symptome – Angst, Selbstzweifel, Aggressivität, Rückzug, Schmerzen, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft usw. – treten in unangemessenen Situationen auf, werden einseitig übersteigert und behindern so die natürliche Fähigkeit jedes Menschen, die aktuelle Wirklichkeit wahrzunehmen und sich sinnvoll auf diese zu beziehen.

Woher kommt Gestalttherapie

Die ersten Grundlagen hat die Gestaltpsychologie Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen: Sie beschreibt die Wahrnehmung als ganzheitlichen Prozess, mit dem ein Lebewesen seine Umwelt für sich strukturiert.
Die Gestalttherapie ist von einer Gruppe Psychoanalytiker, Psychologen und Sozialwissenschaftlern geschaffen worden: Lore und Fritz Perls legten gemeinsam mit Paul Goodman die Grundlagen. Ihre Schüler – Isadore From, Erving und Miriam Polster, Daniel Rosenblatt, James Simkin, Paul Weisz u.a. – entwickelten sie weiter.
Die Gestalttherapie hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für die Psychotherapie nutzbar gemacht und mit der Forderung des existentialistischen Philosophen Martin Buber verbunden, die Mitmenschen nicht als Objekte anzusehen, sondern als "Du" zu achten. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie entstanden, die zugleich durch eine tiefe humane Verpflichtung gekennzeichnet ist.

Sie beschreibt die Wahrnehmung als ganzheitlichen Prozess, mit dem ein Lebewesen seine Umwelt für sich strukturiert.
Die Gestalttherapie ist von einer Gruppe Psychoanalytiker, Psychologen und Sozialwissenschaftlern geschaffen worden: Lore und Fritz Perls legten gemeinsam mit Paul Goodman die Grundlagen. Ihre Schüler – Isadore From, Miriam Polster, Daniel Rosenblatt, James Simkin, Paul Weisz u.a. – entwickelten sie weiter.
Die Gestalttherapie  hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für die Psychotherapie nutzbar gemacht und mit der Forderung des existentialistischen Philosophen Martin Buber verbunden, die Mitmenschen nicht als Objekte anzusehen, sondern als "Du" zu achten. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie entstanden, die zugleich durch eine tiefe humane Verpflichtung gekennzeichnet ist.

 

(Quelle: Therapeutenvservice.de)
 
 

BegründerInnen der Gestalttherapie

Die Gestalttherapie wurde in den 40er Jahren von Fritz und Lore Perls, beide zu der Zeit als Pychoanalytiker tätig, sowie dem Soziologen Paul Goodman entwickelt und beschrieben. Zunächst im südafrikanischen Exil, später in der amerikanischen Wahlheimat haben die aus dem Nazi-Deutschland geflohenen Perls nach einer Methode gesucht, die sowohl die Bewusstheit im Hier und Jetzt, als auch Körperlichkeit, Lebensfreude und kreative Kompetenz fördert, die einer mehr ressourcen- und lösungsorientierten als einer krankheits- und leistungsorientierten Vorgehensweise entspricht.

- Wurzeln der Gestalttherapie

Die bedeutendsten Wurzeln der Gestalttherapie liegen in der Psychoanalyse, der Gestaltpsychologie und der Feldtheorie sowie im Existentialismus, der Phänomenologie und dem dialogischen Prinzip von M. Buber.

- Anwendungsfelder des Gestaltansatzes

Der Gestaltansatz wird in unterschiedlichsten Feldern angewendet, in psychotherapeutischen Praxen, Einrichtungen der Suchttherapie, pädagogischen Kontexten, Beratungsstellen, Kliniken, in Supervision und der Arbeit mit Teams und Organisationen im Profit- und Non-Profit-Bereich - um aus dem Reigen nur einige herauszugreifen.

 

 

Schlüsselbegriffe

Es folgen einige Schlüsselbegriffe der Gestalttheorie, die als richtungsweisende Prinzipien in der Arbeit mit dem Gestaltansatz gelten:

  • Wachstum
    Die Gestalttherapie geht von einem lebenslangen Wachstumsprozeß aus sowie dem Potential und der inneren Motivation von Menschen zu geistig-seelischer Gesundheit, Wachstum und kreativen Lösungen. Die Person und ihr Umfeld werden als ein Feld ständiger Wechselwirkung und gegenseitiger Beeinflussung gesehen. In kreativer Anpassung gestaltet die Person ihre Kontaktprozesse mit der Umwelt. Anpassungsformen, die in der Vergangenheit sinnhafte Antworten auf defizitäre und destruktive Erziehungs- und Umwelteinflüsse gewesen sein mögen, sind in der Gegenwart sowohl für die Personen, als auch für die Umwelt oft dysfunktional und zerstörerisch. Indem diese Anpassungsformen im Dialog und mit bewusstseinsfördernden, erlebensorientierten Methoden aufgearbeitet werden, können Möglichkeiten zur Neugestaltung erkannt und realisiert werden.

  • Gegenwart
    Die Beschäftigung mit Fragen bzw. Problemen, die in gegenwärtigen Erlebnissen auftauchen, sind meist der Ausgangspunkt für die Erforschung des Selbst und der dabei deutlich werdenden Wachstumshemmnisse. Vergangenes, bzw. die Bedeutung und der Umgang damit, können nur beeinflusst werden, indem es im "Hier und Jetzt" dem Erleben zugänglich wird.

  • Dialog
    Entscheidend für die Wirkung der Gestalttherapie ist die dialogische Haltung der/des GestalttherapeutIn. Sie/er tritt den Klienten nicht als überlegene/r ExpertIn gegenüber. Er/sie begegnet ihnen vielmehr als persönlich erkennbarer, verständnisvoller Mensch, der Sie mit Interesse und Engagement auf Ihrer Entdeckungsreise begleitet.

  • Erfahrung
    In der Gestalttherapie wird weniger "darüber geredet", interpretiert oder analysiert. Durch den Dialog und die Betonung des Erlebens im Hier und Jetzt wird die Wahrnehmung von KlientInnen sensibilisiert und die Bewusstwerdung von Empfindungen, Gefühlen, Bedürfnissen, Phantasien gefördert. Körperliches Nachspüren und aus der Situation entwickeltes Experimentieren mit neuen Verhaltensweisen unterstützen einen Veränderungsprozess.

 

 

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